Die energetische Sanierung von Gebäuden ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der Klimaziele Deutschlands. Sie hilft, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Bundesländer bieten eine Vielzahl von Förderprogrammen an, um Hauseigentümer bei der Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. In diesem Artikel vergleichen wir die verschiedenen Programme und zeigen auf, welche Vorteile sie bieten.

Überblick über die Förderprogramme

Die Förderprogramme für energetische Sanierung variieren von Bundesland zu Bundesland. Sie umfassen Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen und steuerliche Anreize. Einige Programme richten sich an bestimmte Zielgruppen, wie z.B. Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden oder von Gebäuden in sozialen Brennpunkten.

Die Höhe der Förderung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Art der Sanierungsmaßnahmen, die Energieeffizienz des Gebäudes nach der Sanierung und die finanzielle Situation des Eigentümers. In einigen Bundesländern gibt es zusätzliche Anreize für Eigentümer, die eine besonders hohe Energieeffizienz erreichen.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg gibt es das Programm „Energieeffizient Sanieren“. Es bietet Zuschüsse für die Sanierung von Wohngebäuden, die vor 1995 gebaut wurden. Die Höhe des Zuschusses hängt von der Energieeffizienz des Gebäudes nach der Sanierung ab.

Zusätzlich gibt es das Programm „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“. Es fördert die Inanspruchnahme von qualifizierter Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten während der Sanierung.

Bayern

Bayern bietet das Programm „EnergieBonusBayern“ an. Es fördert energetische Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden mit einem Zuschuss von bis zu 50% der förderfähigen Kosten. Zusätzlich gibt es einen Bonus für die Nutzung erneuerbarer Energien.

Das Programm „Bayerisches Wohnungsbauprogramm“ bietet zinsgünstige Darlehen für die energetische Sanierung von Mietwohnungen. Es richtet sich an Vermieter, die die Mieten nach der Sanierung nicht erhöhen.

Wie man die passende Förderung findet

Die Auswahl des passenden Förderprogramms hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Art der geplanten Sanierungsmaßnahmen, die finanzielle Situation des Eigentümers und die Energieeffizienz des Gebäudes nach der Sanierung.

Es ist empfehlenswert, sich vor Beginn der Sanierung umfassend über die verfügbaren Förderprogramme zu informieren. Dabei können Beratungsstellen für energetische Sanierung, Energieberater und Architekten helfen.

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Die Rolle von Energieberatern

Energieberater spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Förderprogramms. Sie können eine umfassende Energieberatung durchführen und Empfehlungen für Sanierungsmaßnahmen geben. Außerdem können sie bei der Beantragung von Fördermitteln helfen.

Es ist wichtig, einen qualifizierten Energieberater zu wählen. Er sollte über eine entsprechende Ausbildung und Erfahrung verfügen und unabhängig von Herstellern und Handwerkern sein.

Die Rolle von Architekten

Architekten können ebenfalls bei der Auswahl des passenden Förderprogramms helfen. Sie können die technischen Aspekte der Sanierung planen und überwachen und dabei sicherstellen, dass die Anforderungen der Förderprogramme erfüllt werden.

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Vergleich starten

Es ist wichtig, einen Architekten zu wählen, der Erfahrung mit energetischer Sanierung hat. Er sollte in der Lage sein, die Sanierungsmaßnahmen so zu planen, dass sie den Anforderungen der Förderprogramme entsprechen.

Fazit

Die energetische Sanierung von Gebäuden ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Bundesländer bieten eine Vielzahl von Förderprogrammen an, um Hauseigentümer bei der Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Es ist wichtig, sich vor Beginn der Sanierung umfassend über die verfügbaren Programme zu informieren und die passende Förderung zu wählen.

Die Auswahl des passenden Förderprogramms kann komplex sein. Es ist empfehlenswert, sich dabei von qualifizierten Energieberatern und Architekten unterstützen zu lassen. Sie können eine umfassende Energieberatung durchführen, Empfehlungen für Sanierungsmaßnahmen geben und bei der Beantragung von Fördermitteln helfen.